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Metamorphose - neues Kleid für altes Haus:

Die heutigen Eigentümer haben das Einfamilienhaus, im Norden Berlins gelegen, Ende der 1990er Jahre vom Vorbesitzer erworben, der sich in Eigenleistung dieses für die Region eher untypische Haus nach eigenen Vorstellungen gebaut hatte. 2014 traten die Bauherren an die Architekten heran, zunächst mit dem klar umrissenen Wunsch, den energetischen Standard des Hauses durch eine Fassadenund Dachsanierung zu verbessern.
Mit dem jetzt umgesetzten Konzept entfiel die Beschränkung auf eine rein technische Sanierung zugunsten einer neuen Hülle aus Holzlamellen im Dachgeschoss. Der frühere schmale - und deshalb selten genutzte - Balkon wurde im Zuge der Gesamtmaßnahme verbreitert und eingehüllt. Für die Bewohner ist so ein sichtgeschützter Holzcocon mit Blick zum Wald entstanden, der in lauen Sommernächten nun sogar zum Schlafen einlädt. Die Lamellenstruktur wird in der Umkleidung der vorgelagerten Terrasse aufgenommen, so dass optisch ein Gesamtbild entsteht. Zusammen mit der Neugestaltung des Eingangsbereichs vermittelt das Haus jetzt einen gänzlich neuen, klaren Eindruck, ohne maßgeblich in die Konstruktion einzugreifen. Nur das Dach wartet noch auf Fortsetzung der Baumaßnahmen ...

Cocon am Wald, Berlin
Neugestaltung der Fassade eines Einfamilienhauses aus den 1960er Jahren im Zuge der energetischen Sanierung

Bauherren: privat
Planung: 2014|15
Baujahr: 2015|16
Baukosten: auf Anfrage

Konstruktion:
Cocon aus Holzlamellen (Thermoholz aus thermisch vorbehandelter Pappel)

Leistungsbereiche:
Entwurf, Werkplanung, Ausschreibung, Bauleitung

Fotos: Uli Klose, Berlin


cocon am wald, berlin